A ist Eigentümer eines Grundstücks, welches er im Jahr 2002 von der W-AG erworben hat. Bis zum Jahr 1984 wurde auf dem Grundstück zunächst eine Tankstelle, danach eine Kfz-Werkstatt betrieben. Als die W-AG noch Eigentümerin des Grundstücks gewesen war, hatte die Umweltbehörde im Boden Altölfunde festgestellt. Ob auch zu Zeiten des Betriebs der Kfz-Werkstatt durch A Verunreinigungen des Bodens stattgefunden haben, ist bislang unklar. In dem Grundstückskaufvertrag hatte sich A gegenüber der W-AG verpflichtet, sämtliche Kosten, die durch eine Verunreinigung des Bodens entstehen könnten, zu tragen. Ein von A im Jahr 2014 in Auftrag gegebenes Bodenschutz-Gutachten stellte Bodenverunreinigungen auf dem Betriebsgelände des A fest.

Die Behörde nimmt den A als jetzigen Eigentümer des Grundstücks in die Pflicht und gibt ihm per Ordnungsverfügung verschiedene Maßnahmen zur Schadensermittlung auf, damit Sanierungsmaßnahmen geplant werden können. A ist jedoch insolvent. Die W-AG ist Teil eines international tätigen Konzerns und zahlungskräftig. Erwägungen zur Inanspruchnahme der W-AG finden sich in dem Bescheid nicht.

A ist mit dem Bescheid nicht einverstanden und ficht den Bescheid der Umweltbehörde vor dem Verwaltungsgericht an. Wie wird das Verwaltungsgericht entscheiden?